Was kostet ein KI-Telefonassistent? Preise & ROI 2026
Sie verpassen vermutlich gerade einen Anruf. Während Sie diesen Satz lesen, klingelt irgendwo das Telefon Ihres Unternehmens — und niemand geht ran, weil Sie beim Kunden sind, im Termin sitzen oder gerade Feierabend ist. Studien zeigen: Rund 30 % der Anrufe an kleine und mittlere Unternehmen bleiben unbeantwortet. Jeder einzelne davon entspricht im Schnitt 80 bis 150 € entgangenem Umsatz. Bevor Sie also fragen, was ein KI-Telefonassistent kostet, lohnt der ehrliche Blick auf die teurere Variante: den Status quo, bei dem ein Drittel Ihrer Anrufer einfach nicht durchkommt.
In diesem Artikel klären wir die KI-Telefonassistent Kosten so konkret, dass Sie am Ende Ihr eigenes Anrufaufkommen durchrechnen können — mit echten Zahlen, einer Preistabelle und einer ROI-Rechnung, die auch dann standhält, wenn nicht jeder Anruf vollautomatisch gelöst wird. Wenn Sie zunächst die Grundlagen verstehen möchten, hilft Ihnen der Überblick Was ist ein KI-Telefonassistent?.
Was kostet ein KI-Telefonassistent? Die kurze Antwort vorweg
Für eilige Leser zuerst die Orientierung: Software-basierte KI-Telefonassistenten kosten im DACH-Markt typischerweise 0,12 bis 0,30 € pro Gesprächsminute beziehungsweise 0 bis 249 € pro Monat im Abo. Es gibt dauerhaft kostenlose Einstiegstarife zum Testen. Agentur- oder Enterprise-Lösungen mit individueller Programmierung liegen oft bei 5.000 bis 15.000 € einmalig plus laufende Kosten.
Diese Spanne ist groß, weil der Preis von drei Kostendimensionen abhängt, die wir in diesem Artikel sauber auseinanderhalten:
- Laufende Gesprächskosten — was jede beantwortete Minute kostet.
- Einmal- und Setup-Kosten — Einrichtung, Onboarding, Rufnummern.
- Versteckte Zusatzkosten — Plattformgebühren, separate Telefonieminuten, Mindestumsätze.
Viele Vergleichsartikel zeigen Ihnen nur hübsche Tarifkärtchen und arbeiten teils mit veralteten Zahlen (etwa einem überholten Mindestlohn in der Personalrechnung). Wir gehen weiter: echte Gesamtkosten über realistische Anrufvolumen, die Aufdeckung versteckter Gebühren und eine ROI-Rechnung, die den Automatisierungsgrad berücksichtigt. Alle Preise hier haben den Stand: Juni 2026. Wenn Sie lieber direkt rechnen möchten, finden Sie unten die aktuelle Preisübersicht und einen ROI-Rechner, in dem Sie Ihre eigenen Werte einsetzen.
Die vier Preismodelle einfach erklärt: pro Minute, Monatsabo, Guthaben und Enterprise
Bevor Sie Preise vergleichen, müssen Sie wissen, wie abgerechnet wird. Am Markt gibt es vier Grundmodelle.
Modell 1 — Pay-per-Use (pro Minute, pro Konversation oder pro Anruf). Sie zahlen ausschließlich nach Nutzung, ohne feste Monatsgebühr. Das ist günstig bei geringem oder stark schwankendem Aufkommen. Der Nachteil: Bei Anrufspitzen — etwa nach einer Werbeaktion — wird die Rechnung schwer planbar.
Modell 2 — SaaS-Monatsabo (Grundgebühr plus Inklusivvolumen). Sie zahlen einen festen Monatsbetrag, der ein bestimmtes Kontingent an Minuten oder Freiminuten enthält. Das schafft planbare Fixkosten. Überschreiten Sie das Kontingent, kosten zusätzliche Minuten extra — branchenüblich 0,12 bis 0,19 € pro Minute nach Verbrauch.
Modell 3 — Guthaben- oder Prepaid-Modell. Ihr monatlicher Betrag wird vollständig zu Gesprächsguthaben, das Sie vertelefonieren. Genau hier liegt der Hanc.AI-Unterschied: 100 % Ihres Abos werden zu Gesprächsguthaben, 0 % gehen an eine Plattformgebühr. Sie zahlen also nicht für den Zugang zur Plattform, sondern nur für tatsächliche Gespräche.
Modell 4 — Enterprise / individuell. Für sehr hohe Volumen, eigene Schnittstellen und garantierte Verfügbarkeiten (SLAs). Hier gilt meist “Preis auf Anfrage” mit einer Kombination aus Setup-Gebühr und Volumenpreisen.
Es gibt ein verstecktes fünftes Element: das Telefonie-Add-on. Bei manchen Anbietern werden die reinen Telefonieminuten und die Rufnummern getrennt von der KI-Minute berechnet — dazu gleich mehr.
Als Faustregel für die Modellwahl: Bei niedrigem oder unregelmäßigem Volumen passt Pay-per-Use. Bei planbarem, mittlerem Aufkommen ein Abo mit Inklusivguthaben. Bei hohem Volumen oder Sonderbedarf eine Enterprise-Lösung. Eine vollständige Aufschlüsselung finden Sie auf der Preisseite.
Pro Minute, pro Konversation oder pro Anruf? KI-gestützte Anrufsteuerung vergleichbar machen
Das eigentliche Ärgernis beim Preisvergleich ist das Einheiten-Wirrwarr: Der eine Anbieter rechnet die KI-gestützte Anrufsteuerung pro Minute ab, der nächste pro Konversation, der dritte pro Anruf. Reine Preisschilder lassen sich so überhaupt nicht vergleichen — und kaum ein Wettbewerber hilft Ihnen, das aufzulösen.
Die Lösung ist ein einfaches Normalisierungs-Framework: Rechnen Sie alles auf die effektiven Kosten je 3-Minuten-Standardgespräch um. Ein typischer Termin- oder Auskunftsanruf dauert etwa drei Minuten. Wenn Sie jeden Tarif auf diese gemeinsame Basis bringen, werden die Angebote ehrlich vergleichbar.
Achten Sie dabei auf einen oft übersehenen Kostenfaktor: sekundengenaue versus minutengenaue Abrechnung. Wird auf volle Minuten aufgerundet, verteuern sich besonders kurze Anrufe spürbar.
Ein Rechenbeispiel: Bei 0,15 € pro Minute und einem Gespräch von 2:30 Minuten zahlen Sie bei sekundengenauer Abrechnung 0,375 €. Rundet der Anbieter auf volle Minuten auf, sind es 3 × 0,15 € = 0,45 € — ein Aufschlag von 20 % für dasselbe Gespräch.
Vorsicht auch bei Konversations-Pauschalen: Sie sind günstig, wenn Ihre Gespräche lang sind, aber teuer, wenn Sie viele kurze Anrufe haben. Prüfen Sie das immer am eigenen Anrufprofil. Statt mit Listenpreisen zu raten, setzen Sie Ihre realen Zahlen am besten direkt in den ROI-Rechner ein.
Warum kostet eine KI-Minute, was sie kostet? Die Kosten-Bausteine
Ein günstiger Minutenpreis allein sagt wenig. Um Preise einordnen zu können, hilft ein Blick darauf, woraus eine KI-Gesprächsminute überhaupt besteht. Sie setzt sich aus mehreren Bausteinen zusammen:
- Sprache zu Text — das Gesprochene des Anrufers wird in Text umgewandelt (Transkription).
- Sprachverarbeitung und Antwortgenerierung — ein modernes Sprachmodell versteht das Anliegen und formuliert die passende Antwort.
- Text zu Sprache — die Antwort wird als natürliche, synthetische Stimme ausgegeben.
- Telefonie- und Verbindungsanteil — die reine technische Verbindung des Anrufs.
Dieser Aufbau erklärt, warum manche Optionen mehr kosten: besonders natürliche Premium-Stimmen, mehrere gleichzeitig laufende Anrufe oder ausgehende Anrufe (Outbound) schlagen sich im Preis nieder. Vor allem aber ist der Telefonie-Anteil oft separat — deshalb tauchen bei manchen Anbietern zusätzlich zur KI-Minute noch Rufnummern- und Verbindungsgebühren auf.
Die Konsequenz für Sie als Käufer: Ein scheinbar “sehr günstiger” Minutenpreis kann durch separate Telefonie-, Setup- oder Kanalkosten am Ende teurer werden als ein höherer All-in-Preis, der alles enthält. Welche Bausteine in einem Tarif enthalten sind, sollten Sie immer prüfen — einen Überblick über den vollen Funktionsumfang gibt die Seite Funktionen.
Versteckte Kosten: Plattformgebühr, Setup, Rufnummern & Co.
Viele Anbieter werben damit, dass die Konkurrenz “versteckte Gebühren” habe — schlüsseln diese aber nie auf. Hier ist die vollständige Liste der Posten, auf die Sie achten sollten:
- Plattform- oder Grundgebühr zusätzlich zum Guthaben — ein fixer Betrag nur für den Zugang.
- Einmaliges Setup oder Onboarding — Einrichtungspauschalen, oft bei Agentur-Lösungen.
- Telefonnummer oder SIP-Trunk-Gebühr — die laufende Miete für Ihre Rufnummer.
- Separate Telefonieminuten zusätzlich zur KI-Minute — der weiter oben beschriebene Verbindungsanteil.
Hinzu kommen häufig weitere Aufpreise: für Premium-Stimmen, einen Outbound-Zuschlag, einen Aufpreis je parallelem Anruf oder Kanal (im Markt teils rund 20 USD pro Kanal), den Überminuten-Preis nach Verbrauch des Kontingents sowie Mindestumsätze oder Mindestabnahmen.
Markieren Sie auch die Vertragsfallen gesondert: Mindestlaufzeiten, Kündigungsfristen und Staffelpreise. Ein “monatlich kündbar” ist etwas grundlegend anderes als ein Tarif, der nur jährlich buchbar ist.
Der größte versteckte Posten ist fast immer die Plattformgebühr. Bei Hanc.AI gibt es sie nicht: 100 % Ihres Abos werden zu Gesprächsguthaben, eine Plattformgebühr fällt nicht an. Die Zusatzkosten sind transparent und überschaubar (Stand: Juni 2026): jede Rufnummer kostet +5 € pro Monat, SMS liegen bei 0,13 bis 0,15 €. Ungenutztes Guthaben verfällt am Ende des Abrechnungsmonats — wählen Sie Ihren Tarif daher am durchschnittlichen, nicht am Spitzen-Volumen. Alle 24 Rollen sind in jedem Tarif enthalten, sogar im kostenlosen Free-Tarif.
Ein letzter Punkt zur Transparenz: Anbieter, deren Preise sich nur “auf Anfrage” erfahren lassen, erschweren Vergleich und Budgetierung erheblich. Öffentlich lesbare, datierte Preise sind ein Qualitätsmerkmal — Sie finden sie jederzeit auf der Preisseite.
KI-Telefonassistent Kosten nach Anrufvolumen: die Preistabelle bei Hanc.AI (Stand: Juni 2026)
Genug der allgemeinen Spannen — hier sind konkrete Zahlen. Die folgende Tabelle zeigt die Hanc.AI-Tarife mit Stand: Juni 2026. Die jeweils aktuelle Fassung finden Sie unter hanc.ai/de/preise/.
| Tarif | pro Monat | jährlich (−15 %) | inkl. Guthaben | ca. Minuten | Telefon/Min | WebRTC/Min |
|---|---|---|---|---|---|---|
| Free | 0 € | – | 3 € einmalig | ~20 | 0,15 € | 0,13 € |
| Starter | 49 € | 42 € | 50 € | ~333 | 0,15 € | 0,13 € |
| Pro (beliebt) | 99 € | 84 € | 100 € | ~769 | 0,13 € | 0,11 € |
| Business | 249 € | 212 € | 250 € | ~2.083 | 0,12 € | 0,10 € |
| Enterprise | individuell | – | – | – | – | – |
Was diese Tabelle besonders macht:
- 100 % des Abos werden zu Gesprächsguthaben, 0 % Plattformgebühr. Beim Starter-Tarif zahlen Sie 49 € und erhalten 50 € Guthaben — Sie bekommen also mehr Gesprächswert, als Sie einzahlen.
- Alle 24 Rollen sind in jedem Tarif enthalten, auch im kostenlosen Free-Tarif. Eine Übersicht aller Rollen finden Sie auf der Produktseite.
- Der Free-Tarif braucht keine Kreditkarte und ist in 60 Sekunden einsatzbereit.
Zusatzkosten bleiben transparent: jede Rufnummer +5 € pro Monat, SMS 0,13 bis 0,15 €. Ungenutztes Guthaben verfällt monatlich. Die Plattform ist mehrwährungsfähig (EUR, USD, GBP, CHF).
Zur häufigen Frage “Ist das kostenlos?”: Ja, es gibt einen dauerhaft kostenlosen Tarif mit 0 €, ohne Kreditkarte, 3 € Startguthaben und rund 20 Gesprächsminuten. Für echten Geschäftsbetrieb brauchen Sie allerdings einen bezahlten Tarif mit ausreichend Guthaben — der Free-Tarif ist zum Testen gedacht, nicht für den Dauerbetrieb.
Zur Einordnung im Markt: Der DACH-Wettbewerber Fonio.ai bietet überwiegend eine Rolle (Empfang und Buchung), ein bis zwei Sprachen und keinen kostenlosen Tarif. Hanc.AI deckt dagegen 24 Rollen und 25 Sprachen ab — inklusive eines Free-Tarifs zum Ausprobieren.
Gesamtkosten nach Anrufvolumen: Abo vs. Pay-per-Use im Vergleich
Tarifkärtchen sagen wenig, solange Sie sie nicht auf Ihr tatsächliches Anrufaufkommen anwenden. Die folgende Tabelle zeigt die geschätzten monatlichen Gesamtkosten über realistische Volumen. Annahmen: ein 3-Minuten-Standardgespräch pro Anruf, Telefonie-Minutenpreis des jeweils passenden Tarifs, Überminuten nach Verbrauch des Inklusivguthabens.
| Anrufe/Monat | Minuten gesamt | Reines Pay-per-Use | Passender Abo-Tarif | Ungefähre Abo-Kosten |
|---|---|---|---|---|
| 200 | 600 | ~90 € (0,15 €/Min) | Pro (769 Min inkl.) | 99 € — Guthaben reicht |
| 500 | 1.500 | ~195 € (0,13 €/Min) | Pro + Überminuten | 99 € + ~95 € ≈ 194 € |
| 1.000 | 3.000 | ~360 € (0,12 €/Min) | Business + Überminuten | 249 € + ~110 € ≈ 359 € |
| 3.000 | 9.000 | ~1.080 € | Enterprise | individuell |
Was Sie hier sehen: Bei niedrigem Volumen rechnet sich der Free- oder Starter-Tarif. Bei mittlerem Volumen ist der Pro-Tarif meist die beste Balance aus Fixpreis und Guthaben — hier liegen Abo plus Überminuten praktisch gleichauf mit reinem Pay-per-Use, bei deutlich besserer Planbarkeit. Bei hohem Volumen lohnt der Business-Tarif mit seinem großzügigen Inklusivguthaben — und ab sehr hohem Aufkommen die Enterprise-Lösung.
Der Break-even verschiebt sich also mit Ihrem Volumen. Wichtig bleibt: Ungenutztes Guthaben verfällt monatlich. Wählen Sie Ihren Tarif daher am durchschnittlichen Monat, nicht am Ausnahme-Spitzentag. Setzen Sie Ihre eigenen Zahlen am besten in den ROI-Rechner ein, statt mit unseren Beispielwerten zu rechnen — eine vollständige Tarifübersicht gibt es auf der Preisseite.
Einmalkosten & 12-Monats-Gesamtkosten: SaaS vs. Agentur (TCO)
Die laufenden Kosten sind nur die halbe Wahrheit. Genauso wichtig sind die Einmalkosten — und hier trennen sich zwei Welten.
Auf der einen Seite steht das Agentur-Modell: ein Dienstleister baut Ihnen einen individuellen Assistenten, im Markt oft für 5.000 bis 15.000 € einmalig, plus laufende Betreuung. Auf der anderen Seite steht Self-Service-SaaS: keine Einrichtungsgebühr, kostenlos und ohne Kreditkarte testbar, in 60 Sekunden startklar.
Vergleicht man beide ehrlich über eine gemeinsame 12-Monats-Basis (TCO, Total Cost of Ownership), wird der Unterschied deutlich:
| Posten | Agentur-Lösung | Self-Service-SaaS (z. B. Pro-Tarif) |
|---|---|---|
| Einmalige Setup-Kosten | 5.000–15.000 € | 0 € |
| Laufend pro Monat | individuell + Wartung | 99 € (inkl. 100 € Guthaben) |
| 12 Monate laufend | variabel | ~1.188 € |
| Gesamt Jahr 1 (Schätzung) | ab ~7.000 € | ~1.188 € |
Die Tabelle macht sichtbar, was reine Monatspreis-Vergleiche verschleiern: Eine niedrige Monatsgebühr mit hohem Setup kann über das Jahr teurer sein als ein höheres All-in-Abo ganz ohne Einrichtungskosten. Der Self-Service-Vorteil senkt zudem das Einstiegsrisiko — Sie können kostenlos starten, ohne Kreditkarte testen und sind sofort startklar.
Ein oft unterschätzter Posten ist die Wartung und Pflege. Wenn Sie selbst bauen oder bauen lassen, laufen diese Kosten dauerhaft weiter. Was beim Eigenbau wirklich anfällt, betrachten wir im Detail im Artikel KI-Telefonassistent selbst bauen.
Lohnt sich das? Die ehrliche ROI-Rechnung mit Automatisierungsgrad
Kommen wir zur Kernfrage: Lohnt sich die Investition? Der ehrlichste Anker ist der Vergleich mit der Alternative.
Eine Empfangskraft kostet ab etwa 2.500 € pro Monat — und arbeitet nur zu Bürozeiten, wird krank, macht Urlaub und kann immer nur einen Anruf gleichzeitig annehmen. Ein KI-Telefonassistent ist dagegen rund um die Uhr erreichbar, nimmt mehrere Anrufe parallel an und skaliert ohne zusätzliches Personal.
Jetzt die Rechnung mit den belastbaren Marktzahlen: Rund 30 % der Anrufe an KMU bleiben unbeantwortet. Jeder verpasste Anruf entspricht im Schnitt 80 bis 150 € entgangenem Umsatz. Schon ein einziger gewonnener Auftrag — eine gebuchte Behandlung, ein angenommener Reparaturauftrag — kann den Monatstarif vollständig amortisieren. Der Pro-Tarif für 99 € ist bereits durch einen einzigen geretteten Auftrag von 100 € gedeckt.
Die ehrliche ROI-Formel lautet:
ROI = ((Einsparung + Mehrumsatz − Kosten) ÷ Kosten) × 100
Entscheidend ist aber, diese Rechnung realistisch mit dem Automatisierungsgrad zu gewichten — also dem Anteil der Anrufe, die der Assistent wirklich allein und korrekt löst. Wir verzichten bewusst auf die im Markt üblichen “592 % ROI”- oder “3–5× günstiger”-Versprechen. Stattdessen sollten Sie ehrliche Faktoren einrechnen: Wie viele Gespräche werden vollständig erledigt? Wie viele werden an einen Menschen weitergeleitet? Wie hoch ist die Fehlerquote? Wie lange dauert die Einrichtung?
Die glaubwürdige Positionierung lautet: erste Linie, nicht einzige Linie. Der KI-Assistent übernimmt die Routineanrufe — Termine, Auskünfte, Weiterleitungen —, während komplexe Fälle an Ihr Team gehen. So bleibt die ROI-Rechnung realistisch und gleichzeitig überzeugend. Wer Umsatz aktiv steigern will, nutzt zusätzlich die vier umsatzgenerierenden Rollen: Vertrieb, Lead-Qualifizierung, Promoter und Inkasso.
Rechnen Sie Ihr eigenes Szenario am besten direkt im ROI-Rechner durch und gleichen Sie das Ergebnis mit der Preisübersicht ab — so sehen Sie schwarz auf weiß, ab welchem Anrufvolumen sich welcher Tarif für Sie rechnet.
Was kostet es für meine Branche? Praxis, Handwerk & KMU-Kundenservice
Das passende Preismodell hängt stark von Ihrer Branche und Ihrem typischen Anrufprofil ab. Drei Beispiele:
Arztpraxis und Zahnarzt. Hier dominieren viele kurze Termin- und Rückfrageanrufe, mit klaren Stoßzeiten am Morgen und teils mehrsprachigen Patienten. Das Volumen ist meist mittel — ein Abo mit ausreichend Guthaben (Pro-Tarif) passt gut. Mehr zur Konfiguration finden Sie auf den Seiten für die Arztpraxis und den Zahnarzt.
Handwerk. Während der Arbeit auf der Baustelle lässt sich kaum ein Anruf annehmen — und jeder verpasste Anruf ist ein potenziell verlorener Auftrag, oft mit hohem Auftragswert. Hier rechnet sich der Assistent bereits bei niedrigem Volumen, weil ein einziger geretteter Auftrag den Monatstarif um ein Vielfaches übersteigen kann. Details auf der Handwerk-Seite.
KMU-Kundenservice allgemein. Schwankendes Volumen, viele FAQ und Weiterleitungen prägen das Bild. Hier empfiehlt sich der Einstieg über den kostenlosen oder kleinen Tarif mit Skalierung nach Bedarf. Warum sich das gerade für kleine Betriebe lohnt, lesen Sie im Artikel KI-Telefonassistent für kleine Unternehmen.
In allen Fällen gilt: Beziehen Sie sich bei der Tarifwahl auf die Tabelle weiter oben und richten Sie sich nach Ihrem durchschnittlichen Anrufaufkommen.
Checkliste: Worauf Sie beim Preismodell achten sollten
Bevor Sie einen Vertrag abschließen, gehen Sie diese Punkte durch. Sie decken genau die Stellen ab, an denen Anbieter gern Kosten verstecken:
- Plattformgebühr: Fällt zusätzlich zum Guthaben eine Grund- oder Plattformgebühr an?
- Telefonie inklusive? Sind Telefonieminuten und Rufnummer im Preis enthalten oder werden sie separat berechnet?
- Setup-Gebühr: Gibt es eine einmalige Einrichtungs- oder Onboarding-Pauschale?
- Abrechnungsgenauigkeit: Wird sekundengenau oder minutengenau (mit Aufrundung) abgerechnet?
- Abrechnungseinheit: Pro Minute, pro Konversation oder pro Anruf? Und wie hoch ist der Überminuten-Preis?
- Vertrag: Monatlich kündbar oder mit Mindestlaufzeit? Gibt es einen Mindestumsatz oder eine Mindestabnahme? Welche Kündigungsfristen gelten?
- Transparenz: Sind die Preise öffentlich und datiert einsehbar — oder nur “auf Anfrage”? Gibt es einen kostenlosen Test ohne Kreditkarte?
- Standardfunktionen inklusive: Sind Anrufannahme, Weiterleitung, Terminbuchung, FAQ, Transkription, Reporting sowie Integrationen für Kalender und CRM im Preis enthalten?
- Datenschutz als Preis- und Vertrauensfaktor: Ist die Lösung DSGVO-konform und in der EU gehostet? Mehr dazu im Artikel KI-Telefonassistent & DSGVO.
Häufige Fragen
Was kostet ein KI-Telefonassistent? Software-basierte KI-Telefonassistenten kosten im DACH-Markt typischerweise 0,12 bis 0,30 € pro Minute beziehungsweise 0 bis 249 € pro Monat im Abo. Es gibt dauerhaft kostenlose Einstiegstarife. Die konkreten KI-Telefonassistent Kosten hängen von Ihrem Anrufvolumen ab — nutzen Sie die Preistabelle oben und den ROI-Rechner, um Ihren Fall durchzurechnen.
Ist der KI-Assistent kostenlos? Ja, es gibt einen dauerhaft kostenlosen Tarif ohne Kreditkarte, mit 3 € Startguthaben und rund 20 Gesprächsminuten zum Testen. Für den echten Geschäftsbetrieb brauchen Sie allerdings einen bezahlten Tarif mit ausreichend Gesprächsguthaben, etwa Starter, Pro oder Business.
Was kostet die KI-gestützte Anrufsteuerung? Das hängt vom Abrechnungsmodell ab: pro Minute, pro Konversation oder pro Anruf. Achten Sie auf sekundengenaue statt minutengenaue Abrechnung, da Aufrundungen kurze Anrufe verteuern. Um Angebote vergleichbar zu machen, rechnen Sie alles auf die effektiven Kosten je 3-Minuten-Standardgespräch um.
Welche versteckten Gebühren gibt es? Achten Sie auf Plattform- oder Grundgebühren, einmalige Setup-Kosten, separate Rufnummern- und Telefonieminuten, Aufpreise je parallelem Kanal, Überminuten-Preise und Mindestumsätze. Bei Hanc.AI gibt es keine Plattformgebühr — 100 % des Abos werden zu Gesprächsguthaben; transparent bleiben nur Rufnummer (+5 €/Monat) und SMS.
Lohnt sich ein KI-Telefonassistent? In den meisten Fällen ja. Bei rund 30 % unbeantworteten Anrufen und 80 bis 150 € entgangenem Umsatz pro verpasstem Anruf amortisiert oft schon ein einziger gewonnener Auftrag den Monatstarif. Rechnen Sie Ihr Szenario im ROI-Rechner durch und lesen Sie den vertiefenden ROI-Abschnitt oben.
Kostenlos starten und selbst rechnen
Die ehrlichste Antwort auf die Kostenfrage liefert Ihr eigenes Anrufprofil. Testen Sie Hanc.AI kostenlos und ohne Kreditkarte — in 60 Sekunden ist Ihr Assistent einsatzbereit. Die vollständige, datierte Preisübersicht sehen Sie jederzeit transparent ein.
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